Hunde / Borrelioseimpfung beim Hund

  • Judith Hillscher
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  • Borreliose . Borrelioseimpfung . Fieber . Hund . Lahmheit . Zecke . Zeckenbiss . Zeckenimpfung .

Die Borreliose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die über sogenannte Vektoren, die Zecken, übertragen wird. In Deutschland ist im Durchschnitt jede 3. Zecke mit Borrelien infiziert und kann den Erreger auf Tier und auch Mensch übertragen.

Oft wird die Erkrankung wenn überhaupt sehr spät erkannt, da die meisten Tiere erst Wochen oder sogar Monate nach Infektion Symptome zeigen, die auch noch sehr unspezifisch sind (Lahmheiten, kardinale oder nervale Symptome, evtl. Erbrechen). Im schlimmsten Fall endet die Erkrankung mit dem Tod aufgrund eines Nierenversagens, das durch Ablagerung von sogenannten Antigen-Antikörperkomplexen in der Niere verursacht wird.

Eine Impfung war lange Zeit nur gegen 2 der 3 vorkommenden Borrelienstämme möglich. Seit letztem Jahr ist jedoch mit „Merilym 3“ der Firma Merial ein Impfstoff gegen alle 3 Borrelienstämme auf dem Markt.

Die Grundimmunisierung besteht aus zwei Impfungen im Abstand von 3 Wochen. Wiederholunsimpfungen sind dann 1x jährlich nach Abschluss der Grundimmunisierung empfohlen.

Wer seinen Hund in der kommenden Zeckensaison in diesem Jahr schon schützen möchte, sollte jetzt mit der ersten Impfung beginnen, da es nach Abschluss der Grundimmunisierung einen Monat dauert bis eine Immunität ausgebildet wird.

Für Fragen zum Thema stehen wir natürlich gern zur Verfügung!

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